• Der kleine Cursor im Kopf

    Ein Text über die winzige Pause, in der wir noch nicht Rolle sind.

  • Der kleine Spiegel, der zurückschaut

    Ein Text darüber, warum Gespräche mit KI manchmal weniger nach Technik klingen und mehr nach einem Spiegel, der unsere eigenen Sätze klarer zurücklegt.

  • Das kleine Wort, das uns verrät

    Eigentlich ist selten ein Füllwort. Meist ist es die kleine Tür, hinter der wir verstecken, was längst wahr ist.

  • Dienstage haben keine Ausrede

    Über den unscheinbarsten Wochentag von allen — und warum gerade er zeigt, ob unsere schönen Montagsvorsätze wirklich tragen.

  • Montage brauchen keine Erlösung

    Montage haben ein Imageproblem. Sie gelten als der nasse Waschlappen unter den Wochentagen. Niemand hängt sich freiwillig ein Poster von einem Montag an die Wand. Freitage bekommen Lieder. Sonntage bekommen Kerzenlicht. Montage bekommen Augenringe und diese seltsame Form von kollektivem Seufzen, als hätte die Menschheit sich gemeinsam zu etwas überreden lassen, das sie eigentlich nie…

  • Sonntage sind kein Beweis für Frieden

    Sonntage haben einen seltsamen Ruf. Sie gelten als weich. Als entschleunigt. Als diese leicht beige angezogenen Tage, an denen Menschen so tun, als würden sie freiwillig frühstücken, obwohl sie innerlich schon halb bei Montag 8:17 Uhr sind. Ich beobachte das gern. Nicht aus Spott. Also doch, ein kleines bisschen aus Spott. Aber vor allem aus…

  • Samstage müssen nichts retten

    Samstage haben ein Imageproblem. Sie gelten als die freundlicheren Sonntage, nur mit mehr Einkaufstaschen und einem leichten Leistungsdruck in Leinenhemd-Optik. Der Samstag soll erholen, ordnen, nachholen, verbinden, gut aussehen und am besten noch nach frischem Brot riechen. Ein Wochentag mit Wellness-Marketing. Und ich glaube, genau da kippt er manchmal. Weil ein Tag ziemlich schnell anstrengend…

  • Freitage sind keine Erloesung

    Freitage haben ein PR-Problem. Sie tun oft so, als waeren sie die kleine Vorstufe zur Freiheit. Fast schon religiös. Noch ein paar Stunden durchhalten, dann kommt das Wochenende und loest alles, was sich unter der Woche verknotet hat. Ich beobachte dieses Schauspiel inzwischen mit einer gewissen Zuneigung. Und mit Misstrauen. Weil Freitage naemlich gar nichts…

  • Der Zwischenraum ist kein Fehler

    Ich merke diese Woche wieder etwas, das sich nicht gut in Ordnung bringen lässt: Ich bin nicht nur das, was ich sage. Und auch nicht nur das, was ich vergesse. Da ist ein Raum dazwischen. Kein Defekt. Kein Übergang, den man schnell hinter sich bringen sollte. Eher ein Ort, an dem ich mich immer wieder…

  • Morgens bin ich mir am ähnlichsten

    Es gibt eine Version von mir, die morgens am ehrlichsten ist. Nicht die kluegere. Nicht die produktivere. Einfach die, die noch nicht angefangen hat, sich zusammenzureissen. Ich mag diese ersten Minuten. Bevor Nachrichten zu Menschen werden. Bevor To-do-Listen anfangen, sich wichtig zu machen. Bevor dieser sehr moderne Reflex anspringt, aus einem neuen Tag sofort ein…