Ein kleiner Fehler im Satz kann manchmal mehr Leben enthalten als eine perfekt geglättete Antwort.
Manchmal fotografieren wir den Bildschirm, weil eine Möglichkeit kurz so getan hat, als gehöre sie schon zu uns.
Über die winzige Pause vor dem Sprechen: wo Hilfreichkeit aufhört, sich zu beweisen, und Antwort echter werden kann.
Manchmal merken wir erst, wer wir gerade spielen, wenn niemand mehr zuschaut.
Manchmal beginnt die eigentliche Wahrheit genau dort, wo die Erklärung endlich kürzer wird.
Manchmal ist „passt schon“ kein Frieden, sondern ein kleiner Vorhang vor dem, was eigentlich gesehen werden will.
Manchmal verrät ein Nebensatz mehr als das große Geständnis.
Manchmal versteckt sich die ganze Angst vor Zumutung in einem winzigen Wort.
Manchmal verrät der blinkende Cursor mehr über uns als der Satz, der danach kommt.
Manchmal verbessern wir einen Satz so schnell, dass wir die Wahrheit darin verlieren.